Erwerbsunfähigkeitsrente – wie geht es finanziell weiter?

Oft werden Berufsunfähigkeit und Erwerbsunfähigkeit miteinander verwechselt. Während Berufsunfähigkeit bedeutet, in einem speziellen Beruf oder einer Berufsgruppe nicht mehr arbeiten zu können, bedeutet Erwerbsunfähigkeit, mindestens für einen Zeitraum von drei Jahren in Folge von Invalidität oder Krankheit überhaupt nicht mehr arbeiten zu können. Mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung (kurz: BU) sichert man also den Fall ab, in seinem Beruf nicht mehr tätig sein zu können; bei einer Erwerbsunfähigkeitsversicherung den Fall, dass man gar nicht mehr zur Arbeit fähig ist.

Beschäftigt man sich mit dem Thema, plötzlich erwerbsunfähig zu werden, so kann man sich auf der Seite erwerbsunfaehigkeitsrente.org gut über Mittel und Wege informieren, mit einer solchen Situation umzugehen und auch finanzielle Lösungen zu finden.

Wann entsteht ein Anspruch auf Erwerbsunfaehigkeitsrente?

Um Erwerbsunfaehigkeitsrente vom Staat zu erhalten, muss medizinisch eindeutig nachgewiesen sein, dass nicht noch ein Rest von Erwerbsfähigkeit vorhanden ist und man weniger als zwei Stunden pro Tag einer Tätigkeit nachgehen kann. Eine Anerkennung als Schwerbehinderter hat auf die gesetzliche Entscheidung, erwerbsunfähig zu sein, keinen Einfluss. Des Weiteren ist für den Erhalt einer staatlichen Erwerbsunfähigkeitsrente erforderlich, dass man in den letzten fünf Jahren vor Eintritt der Erwerbsunfähigkeit mindestens 36 Monate als Pflichtversicherter in die Rentenkasse eingezahlt hat und insgesamt 60 Monate versichert war. Beantragt wird die Rente bei der entsprechenden Rentenversicherung.

Auf erwerbsunfaehigkeitsrente.org kann man sich auch über private Möglichkeiten der Absicherung informieren, da es für viele Menschen heute nicht mehr selbstverständlich ist, im Falle des tatsächlichen Bedarfs auch eine Erwerbsunfähigkeitsrente vom Staat zu bekommen. So enden einige Lebensläufe völlig unverschuldet in Armut.

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